Mireille Delunsch

Sopran

Mireille Delunsch

Mireille Delunsch wurde im elsässischen Mulhouse geboren, begann ihren musikalischen Werdegang zunächst als Pianistin und studierte Musikwissenschaft, bevor sie nach ihrer Gesangsausbildung an der Opéra national du Rhin in Straßburg debütierte. Die lyrische Sopranistin gehört zu den herausragenden und vielseitigsten Künstlerinnen ihrer Generation und singt ein weites Repertoire, das Werke von Monteverdi bis Edgar Varèse, von Rameau bis Pierre Bartholomée, Philippe Boesmanns und Peter Eötvos in den Gattungen Oper, Konzert und Lied umspannt.

 

Mireille Delunsch sang die Titelpartie in Monteverdis L'incoronazione di Poppea, Folie in Rameaus Platée, Cleopatra in Händels Giulio Cesare, die großen Sopranpartien Mozarts wie Pamina, Donna Elvira, Fiordiligi, Vitellia, Elettra und Gräfin Almaviva ebenso wie Mimì in La Bohème, Violetta in Verdis La Traviata oder Amelia in Un ballo in maschera. Im französichen Repertoire war sie als Micaëla, Mélisande, Glucks Iphigigénie en Tauride, Alceste, Euridice, als Blanche de la Force und Madame Lidoine in Poulencs Dialogues des Carmélites, Gounods Marguérite, als Valentine in Meyerbeers Les Huguénots sowie mit den vier Frauengestalten in Offenbachs Les contes d'Hoffmann, Charpentiers Louise, Rozenn in Lalos Le Roi d'Ys und Kaethe in Ropartz' Oper Le pays zu erleben. Ihr deutsches Repertoire enthält Partien wie Agathe in Webers Der Freischütz, Wagners Freia in Das Rheingold und Elsa in Lohengrin, Richard Strauss' Salome und Arabella, aber auch Rosalinde in Die Fledermaus. Hinzu kamen aus dem slawischen Repertoire Tatjana in Tschaikowskis Eugen Onegin, Janáčeks Jenůfa, die drei Mädchen in Die Ausflüge des Herrn Brouček und Luisa in Prokowjews Die Verlobung im Kloster.

 

Mireille Delunsch gastiert seit 1988 regelmäßig beim Festival in Aix-en-Provence, trat bei den Salzburger Festspielen sowie den Wiener Festwochen auf und sang an den wichtigsten europäischen Opernhäusern, darunter die Opéra de Paris, die Mailänder Scala, die Oper Zürich, das Théâtre de la Monnaie in Brüssel, die Opéra Royal de Wallonie in Liège, die Nederlandse Opera in Amsterdam, die Opéra national du Rhin Strasbourg. Weitere Gastspiele führten sie in den Wiener Musikverein, zum Teatro Amazonas in Manaus, das Teatro Municipal São Paulo, nach New York, Russland und Korea.

 

Zu ihren künstlerischen Partnern zählen Regisseure wie Luc Bondy (Brittens The Turn of the Screw in Aix und Yvonne, princesse de Bourgogne von Philipp Boesmanns in Paris, Brüssel und bei den Wiener Festwochen), Peter Brook (Don Giovanni für das Festival in Aix-en-Provence), Robert Carsen (Lohengrin, Opéra Bastille Paris), André Engel (Louise, Opéra Bastille, Paris), Klaus Michel Grüber (L'incoronazine di Poppea), Michael Haneke (Don Giovanni an der Pariser Opéra Garnier), Christof Loy (Alceste an der Königlichen Oper Kopenhagen), Peter Mussbach (La Traviata, Aix-en-Provence), Hans Neuenfels (Die Fledermaus, Salzburger Festspiele), Laurent Pelly (Platée, Opéra Garnier Paris), Olivier Py (Idomeneo, Aix-en-Provence) und Peter Sellars (Händels Theodora).

 

Mireille Delunsch sang unter renommierten Dirigenten, darunter Ivor Bolton, Daniele Callegari, Sylvain Cambreling, Jean-Claude Casadesus, Riccardo Chailly, William Christie, Valery Gergiev, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Karen Kamensek, Friedemann Layer, Marc Minkowski, Michel Plasson, Sir Simon Rattle, Jérémy Rhorer und vielen mehr.

 

Zahlreiche DC-Veröffentlichungen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen, darunter u.a. Rameaus Dardanus, Lullys Acis et Galatée, Glucks Armide, Iphigénie en Tauride und Orphée et Euridice, die mit Marc Minkowski und den Musiciens du Louvre entstanden, Rameaus Hippolyte et Aricie mit William Christie und Les Arts Florissants, Belioz' Herminie unter Philippe Herreweghe, Pelléas et Mélisande unter Jean-Claude Casadesus, Werke von Edgar Varèse unter Riccardo Chailly mit dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, Ravels Cantates de Rome mit Michel Plasson und dem Orchestre du Capitôle de Toulouse sowie Mélodies von Henri Duparc und Louis Vierne und darüber hinaus zahlreiche DVD-Mitschnitte von Aufführungen aus Aix-en-Provence, Salzburg und Paris.

 

Zu ihren Rollendebüts der letzten Jahre zählen die Titelpartien von Janáčeks Jenůfa an der Opéra national de Bordeaux, Lady Sarashina von Peter Eötvos an der Opéra de Lyon, La Lumière Antigone von Pierre Bartholomée am Brüsseler Théâtre de la Monnaie sowie die Königin Marguérite in Philippe Boesmanns Yvonne, princesse de Bourgogne in der Inszenierung von Luc Bondy in Paris und bei den Wiener Festwochen.

 

Mireille Delunsch gab 2013 ihr Regiedebüt mit ihrer Inszenierung von Poulencs Dialogues des Carmélites, die in Bordeaux, Nantes und Angers gezeigt wurde. Ein weiterer Regieauftrag galt einem Doppelabend mit Berlioz' La mort de Cléopâtre und Poulencs La voix humaine für die Opernhäuser in Nantes und Angers, bei dem sie auch die jeweiligen Titelpartien sang.

 

Im Frühjahr 2013 debütierte sie mit der Titelpartie von Strauss' Salome in Bordeaux, im Dezember 2013 gastierte sie als Rosalinde in Die Fledermaus am Grand Théâtre in Genf, im April und Mai 2014 war sie mit der Partie der Rachel in Günter Krämers Inszenierung von Halévys La Juive in Göteborg zu erleben. 

Im September 2014 sang Mireille Delunsch die Partie der Monique Pons in der Uraufführung von Régis Campos Quai West an der Opéra du Rhin Strausbourg. Als Rosalinde in Die Fledermaus wird sie im Dezember 2014 an der Opéra de Reims und dem Grand Théâtre in Tours gastieren, am Theater an der Wien übernimmt Mireille Delunsch im Mai 2015 die Partie der Rosine in der Neuinszenierung von Darius Milhauds La mère coupable.

 

www.mireilledelunsch.com

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